Kuala Lumpur

04. Dezember 2006
[  Allgemein ]
Nachtrag zur Heimreise. Diesmal hatte ich längeren Aufenthalt in Kuala Lumpur und konnte in meinen 11 Stunden die Stadt besichtigen. Zuerst gings mal in mein Hotel, welches zirka eine Stunde vom Stadtzentrum weg lag.

Sobald ich das Zimmer bezogen hatte, machte ich mich auf den weg mit dem Zug in die Stadt. Das war sehr amüsant, denn ich wurde von allen Leuten im Zug wie ein Ausserirrdischer beobachtet!
Die Petronas Tower waren das Einzige was ich zum Ziel hatte anzuschauen, und ich wurde nicht enttäuscht! Sie sind einfach atemberaubend!


Dann habe ich auch noch einen superschönen Tempel gesehen:

Und das Chinatown war auch sehr speziell (gerochen hat es auch sehr speziell :-P)

Hab Didgeridoo spielen gelernt!!

24. März 2006
[  Brisbane, Australia ]
Da muss ich Euch doch noch was von meinem letzten Tag hier in Brisie erzaehlen...
Heute ging ich in einen Aboridgines Kunstladen, und habe per Zufall mitbekommen, dass man die Werkstatt anschauen gehen kann, wo sie alle die Kunstwerke machen! Kurzerhand entschloss ich mich dort noch vorbeizuschauen und lernte Bana einen der Kuenstler kennen! Wir kamen ins Gespraech und er lud mich ein in eine Didgeridoo Stunde... Was sagt man dazu. An meinem letzten Tag hier in Australien lerne ich noch Didgeridoo spielen!! Doch nach Hause nehm ich trotzdem keines, hab sonst schon zu viel Gepaeck dabei.

Hier noch das Bild als Beweis (Bana und ich):


Zurueck in Brisbane, meiner Heimat downunder

23. März 2006
[  Brisbane, Australia ]
Wieder zurueck in meiner zweiten Heimat!
Ich bin zwar erst vor kurzem zurueck, fuehle mich aber schon wieder total wohl. Viele Plaetze und Orte verbinde ich mit guten Erinnerungen, welche ich in meinen ersten 3 Monaten hier gemacht habe.
Nun habe ich auch schon Abschied nehmen koennen von meiner Homestay family und von ein paar Kollegen, die immer noch da sind.
Auf dem Hausberg Mt.Coot-tha war ich auch noch... wunderbarer Ueberblick ueber die Stadt hat man da, wie ihr auf dem Foto erkennen koennt:


Morgen gehts auch schon auf die grosse Reise. Zuerst nach Kuala Lumpur, wo ich am Samstag noch eine Stadtbesichtigung machen werde... moechte doch noch die Petronas Tower bestaunen!
Ankunft in Zuerich: Sonntag morgen 6:15 Uhr !!!! Ankunfttskommitee hat sich schon beschwert, da ja bei euch noch Zeitumstellung ist, das heisst nochmals ne Stunde frueher!
Trotzdem freue ich mich wieder nach hause zu kommen.

Wwoofing in Moorooduc

21. März 2006
[  Australien ]
Das Wwoofing war besser als ich es erwartet hatte. Geoff und Hellen, so hiessen meine Hosteltern waren superlieb. Meine Arbeit war es mit Geoff zusammen die Tannenbaeume, welche das 2 Hektaren grosse Land einsaeumten zurueckzuschneiden. Natuerlich kamen wir in diesen 5 Tagen nicht rund herum, aber wir konnten immerhin einen Paddock fuer die Pferde bereitmachen. Ja, richtig, es war zwar nicht eine Farm im eigentlichen Sinne, doch rund ums Haus lebten ein Hund (Copper dog), zwei Pferde (William und Bingo), zwei Ponies, 20 Enten, 4 Sumpfhuehner und ein riesiger Stier (Norman). Der Letztgenannte muss aber keine Angst haben geschlachtet zu werden, Geoff ist naemlich Vegetarier (und macht gourmetmaessige Vegigerichte!!).
Am Sonntag gabs mal eine Abwechslung im hoelzernen Arbeitsalltag. Sie nahmen mich mit an ein Showspringen. Dort durfte ich mithelfen beim Sprungtuerme aufrichten und auch dem Schiedsrichter ueber die Schulter gucken...
Heute hiess es dann schon wieder Abschied nehmen, ich waere gerne noch laenger dort geblieben.

Meine Hosteltern Geoff und Helen (im Hintergrund links ist ein Teil unserer Arbeit zu sehen...



Mein treuer Kumpan Copper dog gaehnend auf unserem abendlichen Spaziergang...


St.Kilda (2) - Kitesurfing

14. März 2006
[  Australien ]
Da haet ich doch glatt noch meine neuen Kitesurfingerfahrungen vergessen mit Euch zu teilen!
Letzten Samstag hatte ich meine dritte Stunde, doch es hatte zu wenig Wind um da richtig vorwaerts zu kommen. Doch gestern wars der Hammer! Guter Wind und gute koerperliche Verfassung meinerseits (naja, wenn man das so nennen kann nach zwei Monaten nur rumliegen).
Und siehe da, ich habs das erste Mal so richtig geniessen koennen und konnte mich gut auf dem Board halten (wenn auch nur jeweils fuer kurze Strecken). Es war ein super Gefuehl!

Kitesurfing at St.Kilda - Melbourne

10. März 2006
[  Australien ]
Gestern war ich noch in St.Kilda am spaeten Nachmittag. Mein Auto musste doch noch ausgefahren werde, weil ich es ja erst heute zurueckgeben musste.
Als ich den Strand dort gesehen habe, entschied ich kurzerhand hier noch ein paar Tage zu verbringen. Die zwei Bilder zeigen Euch meine Beweggruende:


Das Kitesurfing Mekka schlechthin:


In Brisbane nahm ich ja schon zwei Kitesurflessons und hier kann ich mich nochmals richtig von Profis schulen lassen. Mal schauen, ob ich es diesmal im Wasser aufs Brett schaffe, der Fuss waere soweit verheilt! (siehe Kategorie 'Brisbane, Australia' der letzten zwei Kitesurfing Versuche)

Great Ocean Road Trip

10. März 2006
[  Australien ]
Kaum in Melbourne angekommen Ging ich schon wieder weiter. Die letzten vier Tage habe ich mir ein Auto gemietet und bin der Great Ocean Road entlang gecruised. Jetzt weiss ich auch warum das diese so beruehmt ist. Die Eindruecke, welche man von dort mitnehmen kann sind atemberaubend. Jedes Mal, wenn Du wieder um eine Kurve kommst und die Kueste entlang siehst, moechtest Du sofort anhalten und ein Foto schiessen. Darum muss man sich auch unbedingt genug Zeit nehmen.

Hier mein Toyota, welchen ich dafuer gemietet habe:


Und der Hoehepunkt waren natuerlich die 12 Apostel, wie das Bild nochmals verdeutlichen kann:


Hier noch die Gallerie dazu, genannt Great Ocean Road

Tasmanien war wunderbar

10. März 2006
[  Tasmanien, Australia ]
Aber hallo!!

Tasmanien war wunderschoen! Doch wie ihr an der Haeufigkeit meiner Eintraege hier erkennen koennt nicht gerade ein Mekka fuer Internetbegeisterte. Umgekehrt doch eine Herausforderung fuer jeden Informatiker hier mal was Richtiges auf die Beine zu stellen!

Die vier Wochen Tasmanien waren wunderbar, aber lassen wir doch die Bilder fuer sich sprechen:
Alle sind wie immer in der Gallery zu finden, dieses Mal heisst sie Tasmanien (wie einfallsreich von mir :o)

Hier sind zwei Favoriten von mir:
Andre vor dem groessten Mammut Eukalyptus in Tasmanien, ueber 80 Meter hoch!!


Und das obligate Strandliegenundnichtstunphoto

Erster Tag in Sydney

31. Januar 2006
[  Australien ]
Heute morgen hat mich das Taxi schon um 3 Uhr in der Frueh abholen muessen, da ich den fruehsten ueberhaupt moeglichen Flug von Christchurch nach Sydney buchen musste %$*#@ Ich weiss auch nicht was ich mir ueberlegt habe.
Ich verabschiedete mich gestern noch von meiner Gastgeberin. Nadja und ich gingen zusammen Nachtessen. Danach blieb ich auch gleich wach und wartete im Coachmen Backpackers bis es Zeit war. Das Backpacker ist ein sehr neues und empfehlenswertes Backpacker, fuer alle die mal in Christchurch eine Unterkunft suchen sollten...
Der Flug war sehr schoen, ich sah noch die Berge der Suedinsel und dann aber nur noch Nebelmeer, Nebelmeer bis nach Sydney.
Hier liess ich mir ein bisschen Zeit und wanderte durch die Stadt, und natuerlich auch noch zum Opernhaus. Das ist schon ein fantastischer Bau. Ich versuche noch ein Billet zu bekommen fuer ein Konzert das am Samstag stattfindet. Es ist ein klassisches Konzert mit den Philharmonikern von hier. Doch die Akkustik in dieser Konzerthalle moechte ich mir nicht entgehen lassen.

Bilder sind wie gewoehnlich in der Gallerie zu finden, diesmals namend Sydney.

Die Suedinsel hat ihren eigenen Charme

30. Januar 2006
[  New Zealand ]
Kalt wars ins Franz Joseph und ich konnte mal alle meine Kleider, die ich hatte gebrauchen. Ich hatte mir da auch eine Verkaeltung eingefangen, was nicht gut mit Gletscher besteigen zusammenpasst. Doch ich machte trotzdem eine 3/4 Tagestour und habe es nicht bereut. Nach dem steilen Anstieg in den Gletscher hinein (fast vertikal das Terminal Face hinauf) war man umgeben von der weissen Eislandschaft. Unsere Fuehrerin Kate hatte alle Haende voll zu tun uns durch das Eis zu pickeln. Hier zeigt sie uns gerade den weiteren weg:


Wir fanden auch noch eine gute Eishoehle, in der man wunderbar fotografieren konnte:


Wieder zurueck im Hostel namens "Chateau Franz" war ich so muede, dass ich kaum hatte ich etwas im Magen ins Bett fiel und gleich einschlummerte. An diesem Abend lernte ich auch noch Johan kennen, der mit mir das Zimmer teilte. Er ist Hollaender und macht die ganze Reise per Autostopp.

Am naechsten Morgen 21.1. gings dann an der Westkueste hinauf nach Punakaiki. Das ist ein sehr kleines verschlafenes Doerfchen, das beruehmt wurde durch seine Pancake Rocks (Pfannkuchenfelsen). Diese waren auch sehr beeindruckend. Ich uebernachtete dort und machte am naechsten Morgen eine 3 stuendige Wanderung durch den dahinterliegenden Regenwald. Die Umgebung ist einfach hinreissend. Hier eine kleine Vorstellung:


Das Hostel, welches uebrigens von einem Schweizerpaar gefuehrt wird, lag gleich am Meer. Klein aber sehr familiaer.


Am Tag darauf fuhr ich ueber Hokatiki nach Westport. Diese Stadt hat nichts besonderes an sich, aber im nahegelegenen Charleston (eine Goldgraeberstadt) gibt es viele Gluehwuermchenhoehlen, welche ich mir ansehen wollte. Und so gings auch am naechsten Morgen zuerst mit einem kleinen Goldgraeberzug durch den Regenwald bis zum Hoehleneingang:


Das ist mein Schwimmanzug, denn aus der Hoehle hinaus mussten wir uns auf einem Fluss runtertreiben lassen:


Von Westport gings dann in Schlag auf Schlag weiter in den Abel Tasman Nationalpark. Am 24.1. fuhr ich mit dem Wassertaxi von Marahau aus an die Anchourage Bay und von dort aus lief ich (im Regen!) in die 3 Stunden entfernte Bark Bay Huette. Der Weg fuehrte an vielen kleinen Baechen und Schluchten vorbei und ueber eine hohe Haengebruecke, die ich Euch nicht vorenthalten moechte: (Das selbstausgeloeste Bild ist leider ein bisschen schraeg, da ich keine Japaner fragen konnte, ob sie von mir ein Photo schiessen koennten)


Nach darauffolgenden Morgen als ich in der Huette erwachte, war es doch tatsaechlich immer noch am regnen! Nichts desto trotz ging ich von der Bark Bay aus mit dem Kayak zurueck nach Marahau. Unser Fuehrer war wieder mal ein Schweizer und hiess Joan!


Als ich beim The Barn Backpacker in Marahau eingecheckt hatte und den mir beschriebenen Weg bis zum 4-Bett Dorm lief, kam es mir schon ein bisschen komisch vor, als ich vor einem Cottage mit Meersicht stand!? Hier das Cottage:


Und die Sicht aus dem Kuechenfenster:


Und jetzt der Hammer... Der Sonnenaufgang von meinem Bett aus gesehen (das mitten im Wohnbereich stand):


Weitere Bilder in der Gallerie NZ Suedinsel. Als ich das gesehen habe, ging ich gleich zurueck ins Office und buchte fuer eine zweite Nacht - hehe.

Der Tag darauf war endlich mal richtig sonnig und warm! Und der Strand war herrlich!
Fuer den Abend kriegte ich einen Tipp. Im Dorfcafe war am Donnerstagabend immer freie Buehne. Das heisst, jeder der sich fuer genug mutig haelt und etwas performen kann, darf die Buehne im Cafe fuer eine kurze Zeit sein eigen nennen. Und so kommen immer verschiedenste lokale Musiker, um auf dieser Buehne ihr Bestes zu geben. Nach jedem Vortrag wurde geklatscht auch wenn nicht immer die richtigen Toene getroffen wurden. Doch das ermutigte den Musiker weiterzu ueben. Am Schluss standen fast alle Musiker zusammen auf der Buehne und haben Tanzmusik gespielt. Da waren unter anderem Gittarrenspieler, Saenger, Bongospieler und Xylophonspieler, ein richtig farbiger Haufen.

Der Freitag 27.1. wird mir bestimmt in Errinnerung bleiben. An diesem Tag lernte ich viele interessante Leute kennen, denn ich versuchte per Autostopp von Marahau nach Kaikoura zu gelangen. Doch schon in Nelson musste ich eine Stunde an der bruetenden Sonne warten, bis mich ein deutsches Architektenpaerchen mitnahm. Und so verging der Tag wie im Flug und ich landete am Schluss in Picton, wo ich dann im Backpacker den Bus fuer nach Kaikoura buchte fuer den naechsten Tag. Aber es war keine Niederlage fuer mich Kaikoura nicht direkt erreicht zu haben. Ich lernte durch das einen Kiwi, der fuer eine lokale Transportfirma arbeitete, eine Frau die auf den Weg zur Arbeit war, das Architektenpaerchen, das gerne in NZ arbeiten wuerde und zuletzt noch ein Deutscher kennen, welcher schon 9 Monate mit seinem Bus unterwegs ist und ab und zu mal auf einer Fruchtfarm jobbt.
Leider machte ich von diesen Leuten keine Fotos, ich war zu beschaeftigt mit ihnen eine Konversation zu fuehren. Hier jedoch noch ein Bild vom Marlborough Sound, welchen ich unbedingt mal noch genauer kennen lernen moechte.


Schon fast wieder am Ausgangspunkt angelangt bin ich vorgestern noch in Kaikoura angelangt, jeder der Kaikoura kennt verbindet diesen Ort mit Whale Watching, Dolphin or Seal Swimming. Und das konnte ich natuerlich nicht verpassen. So meldete ich mich fuer ein Schwimmen mit den Delphinen an, obwohl es dafuer eine 4 woechige Warteliste gab. Die Firmen muessen dazu eine spezielle Lizenz haben, die ihnen erlaubt 13 Schwimmer pro Boot fuer 20 Minuten mit den Delphinen schwimmen zu lassen.
Die Leute am so genannten Dolphin Encounter, wo man sich einschrieb, sagten ich soll am spaeteren Nachmittag nochmals kommen, dann sehen sie jeweils, ob sich noch jemand abgemeldet hat.
So bin ich mal zuerst die Seehundekollonie anschauen gegangen. Hier zwei Eindruecke:

Der Bulle herrscht ueber sein Gebiet:


Und hier die faule Seehuendin ;o)


Als ich dann zurueck an den Dolphin Encounter kam gab es doch tatsaechlich noch einen freien Platz, den ich sofort buchte. Gestern morgen gings dann los. Das Meer hatte dreimeter hohe Wellen, als wir rausfuhren, und vielen wurde es da schon schlecht. Doch ich war so aufgeregt, dass ich nicht mal das kalte Wasser spuerte.
Und es war tatsaechlich fantastisch!! Von anfang an hiess es, dass wir Schnorchler die eigentlichen Entertainer sind fuer die Delfine und nicht umgekehrt. Es sind alles wilde Delfine und sie werden nicht zu diesem Platz hingelockt. Doch die Dusky Delfine sind sehr verspielt und neugierig und so lernte ich sie dann auch kennen. Wenn Du da im Wasser liegst und unter dich schaust, dann erscheinen sie wie aus dem nichts und flitzen mal zuerst an Dir vorbei. Doch sobald Du anfaengst Geraeusche zu machen und unterzutauchen, dann wirst du interessant fuer sie und sie kommen immer wieder zurueck und beginnen zu spielen mit Dir. Mit einem Delfin machte ich ein Taenzchen. Er schwom immer schneller um mich herum im Kreis und ich probierte ihm zu folgen. Natuerlich musste ich nach einer kurzen Zeit schon aufgeben, da er viel zu schnell war. Hier ein Bild von einem Dusky Dolphin:


Meistens aber in der Schule (Gruppe) zusammen mit vielen anderen zu finden:


Zurueck in Christchurch bereite ich mich nun vor auf die Rueckkehr nach Australien. Ich bin schon ein bisschen traurig, dass ich das Land schon wieder verlassen muss, denn ich hatte eine wunderschoene Zeit hier.

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